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Unternehmensgeist


Die falsche Uhr: Von Bullshit Jobs zum Rapid Prototyping
«Die Koffer kosten mehr als die Ferien», scherzte der Beamte. Ich lachte. Es war ein Samstag. Auf der Schweizer Seite der Brücke über den Rhein bei Kaiserstuhl hatten mich vier Zollbeamte angehalten — bestens informiert über Schweizer Einkaufsgewohnheiten. Ich hatte meine Abgaben bezahlt, rund 25 Franken über eine App, und öffnete sie stolz, als sie auf mich zukamen. Ein Startup-Partner erzählte mir kürzlich, nach 25 Jahren in einem grossen IT-Unternehmen: «Nur 20% der IT-Mit

Kannan Palani
13. Mai


Partnerschaften im KI-Zeitalter: Menschliche Verbindung ohne Gegenleistung
Anhand von drei Szenen erkunde ich, warum ich Partnerschaften dem Alleingang vorziehe. Nicht aus Effizienz. Nicht um zu wachsen. Sondern wegen der emotionalen Freude, gemeinsam zu bauen, der Erleichterung, nicht alles alleine zu tragen, und dem tieferen Ziel, gemeinsamen Wohlstand zu schaffen. Eine offene Einladung an Unternehmer in der Schweiz und Indien, die glauben, dass Geschäft mehr als Geld ist.

Kannan Palani
25. Apr.


Einführung von Vidai: Organisch und Bootstrapped
Strengthfinder, Cloudflare, Netlify, Claude, Bubble.io , Github, Momos meinen mexikanischen Nichten und Neffen vorstellen, DNS‑Einträge, Nameserver, HTML, CS und Javascript, Schlitteln im sonnigen Flumserberg, Gigs für eine Kandidatin gestalten, USD‑Preise aus Coimbatore, ein romantisches Mittagessen unter 25 Franken auf einer schmutzigen Stadtbankli, Freemium‑Grenzen, Abokündigung, Abokauf, eine Dankesnotiz an meine Schwägerin, Reverse Interview, der traditionelle Schwedenkü

Kannan Palani
13. Apr.


Die Stille vor der Antwort
Ich stellte mein E‑Bike nur wenige Zentimeter vor den Treppen, die zur Tür führten – genau in der Mitte, mit einer Art stiller Autorität. Der Art, die man lernt, wenn man jahrelang beobachtet, wie die S‑Class nach Vorstandssitzungen genau dort wartet. Ich ging die wenigen Stufen hinauf, den Kopf erhoben, mit der Leichtigkeit, die aus siebzehn Jahren Zugehörigkeit entsteht. Drinnen lächelte ich, gab meinen Badge zurück und sagte: „Danke für alles! Ich konnte Sophal heute nicht

Kannan Palani
28. März


Coimbatore: Kraft der Industrie, Wärme der Gastfreundschaft
Nach fast drei Stunden Fahrt von Kochi durch das üppige, artenreiche Kerala – vorbei an wiegenden Palmen und vereinzelten Tee-und-Chips-Ständen – wirkt die Betonlandschaft von Coimbatore wie ein kleiner Schock. Das satte Grün weicht Überführungen und Fabrikfassaden. Doch kaum droht sich dieser erste Eindruck zu verfestigen, wird er wieder weicher: durch die Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher, die schon am frühen Morgen mit stiller Zielstrebigkeit die Strassen füllen. Sie be

Kannan Palani
28. Feb.


Wenn Stabilität nicht skaliert: Mein Pivot
Für einen grossen Teil meines Lebens habe ich genau das gemacht, was man „richtig“ findet. Ich habe fleissig studiert. Ich bin ins Ausland gegangen. Ich habe den passenden Hochschulabschluss gesammelt. Wie für viele Inder:innen meiner Generation war Bildung weniger eine Reise der Entdeckung, sondern vor allem ein Weg zu einem sicheren, angesehenen Job. Das galt als Erfolg. Das galt als Sicherheit. Und ja — es hat funktioniert. Die indische Diaspora ist stark gewachsen: von ru

Kannan Palani
14. Feb.
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